Montag, 16. Oktober 2017

Kolberger Gesichter

Da hat nun jemand meinen Kolberg-Beitrag in diesem Blog gelesen.
http://wolfgang-dreyer.blogspot.de/2012/08/Kolberg.html
Dieser Jemand ist eine Frau, die mit Adalbert Fabricius verwandt ist. Ihr Vater, ein Werner Fabricius ist nach dem Krieg nach Kanada ausgewandert, zusammen mit seiner Frau, die er noch in Kolberg kennen gelernt hat. Er hatte danach noch eine weitere Ehe, aus der nun die Frau stammt, die mir geschrieben hat.
Sie ist im Besitz eines Familienfotos, auf dem zwei Personen, die nicht zur Familie Fabricius gehören, abgebildet sind. Da das Bild 1928/29 entstanden sein soll, handelt es sich dabei wohl um die Geschwister Frieda und Werner Dreyer, also um meine Großmutter und meinen Großonkel.
Beide dürften sich damals in der Obhut von Adalbert und Emilie Fabricius befunden haben, da die Eltern im Jahr 1929 beide an TBC erkrankten und nacheinander im gleichen Jahr verstarben.



Es ist das einzige, leider sehr verschwommene, Bild von meiner Großmutter, das ich je gesehen habe.
Ich bemühe mich um eine bessere Kopie, aber ob ich sie erhalte, das liegt nicht in meiner Hand. In Zeiten, in denen über "soziale" Netzwerke kommuniziert wird, ist leider nicht alles einfacher geworden. Auch der Kontakt zur noch lebenden ersten Frau des Werner Fabricius in Kanada scheint mir nicht zu gelingen Damit schließt sich erst einmal meine Recherche.



von rechts nach links: Werner Dreyer, Frieda Dreyer,
Werner Fabricius, Emilie Fabricius, Adalbert Fabricius

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Buch der Gesichter

So sehe ich das Buch der Gesichter:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1510470625734973&id=100003161504514

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Jeder nach seiner façon?

2017 - und das Thema lange Haare ist bei Männern immer noch eins. Was für die Jugendlichen in den späten Sechzigern und in den Siebzigern ein Zeichen des Protests war, das schien Jahre später Normalität geworden zu sein - eben lange Haare auch bei Männern.
Heutzutage allerdings sind ausrasierte Männerköpfe mit einem Schopf oben drauf normal.
Das auch dank der vielen Zuwanderer, die ihr konservatives Männerbild hierher transportiert haben.
Glatze und der unvermeidliche Dreitagebart, das ist quasi die Uniform heutzutage. Da ist nichts mehr von Aufbegehren zu spüren. Anpassung und Abkapselung sind Trumpf ebenso wie das Verschwinden in eigene lebensferne digitale und/oder kulturelle Welten.
Da sollte ich mich nicht wundern, wenn ich mit meinem längeren lockigen Haar mit Attributen wie "schrecklich" oder "altbacken" konfrontiert werde. Mindestens werde ich auf mein Haar angesprochen. Dabei bin ich eigentlich stolz drauf, noch soviel Haar zu tragen und wenigstens mein Friseur ermuntert mich dazu. Schließlich hat nicht mehr jeder Mann mit 62 noch ein volles Haupthaar.
Aber so wie ich fälschlich dachte, in Deutschland sei man toleranter (in Wahrheit nur uninteressierter) geworden, so wird es auch nichts mit dem Verschwinden des Konservatismus.
Die konservativen Spießer wachsen nach, in erschreckender Zahl und selbst in meinem Verwandtschaftskreis. Und so stimmt es wohl auch, wenn der Kabarettist Florian Schröder sagt, dass es schon immer ca. 20% der Menschen gab, die den Nazis wohl gesonnen waren und sind.
Fassonschnitt bitte!
 

Sonntag, 24. September 2017

Frei

Nun wählt das Wahlvolk vermeintlich frei.
Dabei gaukeln uns die Meinungsforscher das Ergebnis längst vor. Umfrage auf  Umfrage wurde veröffentlicht und es bleibt zu hoffen, dass das Endergebnis stark von den Prognosen abweicht. Das würde beweisen, dass der Wähler sich nicht beeinflussen lässt und das Kreuz nicht automatisch beim vermeintlichen Sieger macht. Allein mir fehlt der Glaube.

Donnerstag, 21. September 2017

Die Wahl

Die Wahl haben wir angeblich am Sonntag. Doch wie es aussieht, ist sie schon entschieden. Wir sollen ja nur die staatstragenden Parteien wählen, Linke und AfD sind ja mehr oder weniger bäh,bäh. Da fragt man sich schon nach dem Demokratieverständnis unserer Politiker. Ist unsere Demokratie so schwach, dass sie Andersdenkende nicht aushält? Nein, es ist schlimmer, wir leben in einem CDU-Staat. Und ich bin froh, wenn das Spektakel vorbei ist und ich Herrn Lindners Dreitagebart nicht mehr sehen muss.

Montag, 18. September 2017

Effekte

Eigene Gedanken scheinen in einer Zeit verpönt, in der z.b. auf Facebook nur noch Sprüche und Lebensweisheiten gelikt werden und Foodwatch auf ganz andere Art praktiziert wird, als es der Name der Organisation vermuten lässt.
Da passt die Äusserung einer filmenden Gafferin eines Unfalls ins Bild. Wer nicht darüber nach denkt, was er da gleich ins asoziale Netz stellt, dem ist es natürlich egal, wessen Menschenwürde er verletzt.
In unserem Ort ist sonst nichts los, da kann man doch das mal filmen, so die Gafferin.

Montag, 11. September 2017

Memento mori

Habe mein Sprache nicht verloren,
fühle ich mich wie stets geboren.
Eine Zahl sie ändert sich morgen,
ein Stück der Ewigkeit geborgen.
Zeitstriche werden so erreicht
und kein plötzliches Ende, vielleicht.