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Paris

Am Himmel erscheinen außer dem übergroßen Mond zwei Planeten ungefähr gleicher Größe. Straßenbahnen huschen an mir vorbei, so als hätte niemand Zeit für das kosmische Schauspiel.
Wir sind in Paris, weil es hier die besten Schneiderinnen und Näherinnen geben soll.
In der Tat werde ich von einigen Frauen angesprochen, die mir bedeuten, dass ich besser ohne Frau gekommen wäre. Mich verwundert das alles, aber irgendwie finden wir unser Ziel nicht.
Stattdessen schaue ich mir die mittlerweile sehr großen Planeten an und meine, auf deren Oberfläche schon Konturen zu erkennen. Die Straße ist sehr lang und ich habe viel Zeit.

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Meine Blogentsorgung schreitet voran, auch dieser Beitrag "zeichnet das Selige", nein, segnet das Zeitige.  Bin nun bereits beim 2.12.2004 . Überflüssig zu sagen, dass ich das Thema 50 längst durch habe. Von Zeit zu Zeit sollte man sich neu erfinden, um das Leben wieder zu erfahren. Das Leben ist einfach, die Umstände sind kompliziert. Ab 50 sollte sich jeder darum bemühen, sich eine Perspektive für das Alter aufzubauen. Alterswohngemeinschaften kommen sehr in Mode. Denn die Wichtigkeit sozialer Kontakte ist gerade in den späteren Jahren unbestritten. Ich freue mich auf eine Zeit, in der ich noch etwas kann, aber nicht mehr alles muß. Ich lerne verstehen, wie meine Eltern gedacht haben mögen. Aber verstehen heißt ja nicht: akzeptieren. Deswegen werde ich mich nicht im Nest einigeln, an Ideen für den Ausgang hat es mir noch nie gemangelt.

Platz

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