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Ringgeist - Zu Berge

Bereits zu Beginn ihrer Amtszeit hatte unsere Kanzlerin ihr Füllhorn an Geistesblitzen über uns ausgeschüttet und am 28.8.2006 inspirierte mich das sehr.

Unsere Kanzlerin meint, dass das Wandern in den Bergen für die Belüftung von verschiedenen Gehirnformationen ganz nützlich sei. Was für eine schöne Assoziation: ein  Gehirn enthält manchmal Informationen, es verarbeitet sie geradezu. Da können schon mal Ideen entstehen. Die steinernen Bergmonumente einer uralten Erdkrustenverschiebung werden plötzlich lebendig und verwandeln sich in die Klumpen unseres Gehirns. Ein Schöpfungsakt sonder gleichen, der natürlich bei manchen von uns länger dauert.
Aber wo die tiefe Erkenntnis innewohnt, nämlich bei unserer Angie (sie ist jetzt Bundeskanzlerin und der Mantel der Geschichte umwabert sie zuweilen schon), da darf Mann schon etwas Großartiges erwarten. Einstweilen bin ich mir der Dauer des Evolutionsprozesses, den unsere Kanzlerin so mutig anstößt, bewusst und bin einfach froh, dass bei uns in Deutschland Bomben noch nicht explodieren wie anderswo und dass wir auch noch tierlieb sind und unsere Tauben schützen. Ich freue mich einfach, dass ich in der nächsten Eigentümerversammlung einen neuen Verwaltungsbeirat für unsere Wohnanlage wählen darf und demnächst in den Bergen wandern werde. Dann kann man auch von mir wieder Großartiges erwarten.

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Meine Blogentsorgung schreitet voran, auch dieser Beitrag "zeichnet das Selige", nein, segnet das Zeitige.  Bin nun bereits beim 2.12.2004 . Überflüssig zu sagen, dass ich das Thema 50 längst durch habe. Von Zeit zu Zeit sollte man sich neu erfinden, um das Leben wieder zu erfahren. Das Leben ist einfach, die Umstände sind kompliziert. Ab 50 sollte sich jeder darum bemühen, sich eine Perspektive für das Alter aufzubauen. Alterswohngemeinschaften kommen sehr in Mode. Denn die Wichtigkeit sozialer Kontakte ist gerade in den späteren Jahren unbestritten. Ich freue mich auf eine Zeit, in der ich noch etwas kann, aber nicht mehr alles muß. Ich lerne verstehen, wie meine Eltern gedacht haben mögen. Aber verstehen heißt ja nicht: akzeptieren. Deswegen werde ich mich nicht im Nest einigeln, an Ideen für den Ausgang hat es mir noch nie gemangelt.

Platz

Ein großer Flachbau im Industriegebiet, das nennt sich hier "Lieblingsplatz" für Hunde. Nix mit familiären Anschluss oder persönlicher Betreuung wie noch zu Schönecker Zeiten. Auch für Hunde ist das Leben in Lippe härter als gewohnt.