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Ringgeist - Fern Sehen


Es fällt mir angesichts meines eigen kleinen Tsunamis in Estland nicht schwer, diesen Beitrag erneut zu veröffentlichen. Das Jahr 2005 begann am 5.1. in meinem Blog.

Die Frau vom ZDF plappert munter drauf laus, wann haben Sie denn nun endlich ihre Wasseraufbereitungsanlage? DER THW-Mann vor Ort bleibt ruhig und erklärt es dem Heimchen am Herd. Wie bei allen Großereignissen hat jeder Sender wieder seine eigene Spendenaktion. Jeder will auch da am besten sein. Das Wort Mensch wird inflationär gebraucht. Nach der Flutwelle kommt nun die Informationswelle. Ein ruhigere Hilfe käme glaubwürdiger, die Mensch haben auch so begriffen und spenden.
Seit der Jahrtausendwende macht Silvester keinen Sinn mehr, es ist doch eigentlich egal, ob wir 2004 oder 2005 schreiben. Der Ehrgeiz ist dahin, die Zeit der Parolen unvermeidlich (Guten Rutsch, frohes neues Jahr, etc.).
Mir bleibt der Ruf: Mahlzeit! oder war es Zahlmaid?

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Ringgeist - That's the way..

Meine Blogentsorgung schreitet voran, auch dieser Beitrag "zeichnet das Selige", nein, segnet das Zeitige.  Bin nun bereits beim 2.12.2004 . Überflüssig zu sagen, dass ich das Thema 50 längst durch habe. Von Zeit zu Zeit sollte man sich neu erfinden, um das Leben wieder zu erfahren. Das Leben ist einfach, die Umstände sind kompliziert. Ab 50 sollte sich jeder darum bemühen, sich eine Perspektive für das Alter aufzubauen. Alterswohngemeinschaften kommen sehr in Mode. Denn die Wichtigkeit sozialer Kontakte ist gerade in den späteren Jahren unbestritten. Ich freue mich auf eine Zeit, in der ich noch etwas kann, aber nicht mehr alles muß. Ich lerne verstehen, wie meine Eltern gedacht haben mögen. Aber verstehen heißt ja nicht: akzeptieren. Deswegen werde ich mich nicht im Nest einigeln, an Ideen für den Ausgang hat es mir noch nie gemangelt.

Der Absturz

Ein Flugzeug mit deutschen Passagieren ist abgestürzt, so weit, so schlimm. Was sich in den Medien aber derzeit abspielt, das kann man auch als Absturz bezeichnen. Ein Absturz in die scheinheilige Betroffenheit mit der immer wiederholten Frage nach dem "Warum?". Eine Frage, die sich naturgemäß am Tag des Unglücks gar nicht beantworten lässt. Warum also diese unaufhörlichen Sondersendungen ohne Inhalt mit immer neuen Experten, die irgend etwas vermuten. Vielleicht wäre angesichts eines solchen Ereignisses auch weniger mal mehr. Nur die Angehörigen der Opfer können doch überhaupt ermessen, was ihnen der Verlust bedeutet. Und man kann nur hoffen, dass sie sich nicht allzu schnell sich der Versuchung hingeben, der lauernden Presse Auskünfte zu erteilen. Eines der Statements, die kursieren, ist ja, dass nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin deutet. Ich meine, das wäre momentan die einzig plausible Erklärung. So etwas muss jemand gewollt haben. So und da habe ich mich nu...