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Der Traum vom Zettel

 Die Zettel auf meinem Schreibtisch werden immer mehr. Manche sind beschrieben mit Zahlen und Terminen, die einmal wichtig waren. Die meisten sind leer. Ganz anders verhält es sich mit den Kugelschreibern, obwohl ich zu Corona-Zeiten an jeder Ecke welche abstauben kann wg. dem Desinfizierungswahn, sie scheinen noch schneller zu verschwinden in irgendwelchen Taschen, Hosen oder sonstigen Behältern und Räumlichkeiten. In der Zeit des Umzugs begann ich die materiellen Dinge zu hassen, die ich mit mir herum schleppe. Am liebsten hätte ich mich von Allem getrennt, wäre da nicht die Wirklichkeit des Glaubens daran, dass man alles irgendwie doch noch gebrauchen kann. Kinderzeichnungen, alte Plakate u.v.m., alles muss mit. Wenigstens erkenne ich noch eine Wahrheit in untenstehendem Zitat. Und da ich die Lektüre, aus dem es stammt nur auf meinem Reader lese, nimmt sie als Buch auch keinen Platz zum Verstauben auf einem Regal ein.


There are more and more notes on my desk. Some are described with numbers and dates that were once important. Most of them are empty. It is completely different with the ballpoint pens, although I can dust off some at every corner during Corona times because of. the disinfection craze, they seem to disappear even faster in any pockets, pants or other containers and rooms. At the time of the move, I began to hate the material things that I carry around with me. I would have loved to separate myself from everything if it weren't for the reality of the belief that everything can somehow still be used. At least I can still see one truth in the quote below. And since I only read the reading it comes from on my reader, as a book it doesn't take up any space on a shelf to collect dust.

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