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Wenn ich eine hätte

Irgendjemand sagte zu mir, man müsse mindestens 20 Zigaretten am Tag rauchen. Ich weiß nicht genau, ob es um Zigarettenhandel oder um Zigarettenkonsum ging. 
("Der hat sich tot geraucht." Diese Aussage habe ich von einem überlebenden Pommer, der zum Zeitpunkt meiner Recherche in Köln lebte. Gemeint ist mein Urgroßvater, Johannes Dreyer, der in Kolberg einen Kolonialwarenladen betrieb.) 
Jedenfalls überlegte ich, nach hause zu fahren oder in eine Stadt, die merkwürdigerweise Schiffsstadt hieß. Nach hause wollte ich aber doch nicht. Ich bedachte, dass mein Vater dort sei und ich deswegen wohl nichts zu essen bekäme.

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Meine Blogentsorgung schreitet voran, auch dieser Beitrag "zeichnet das Selige", nein, segnet das Zeitige.  Bin nun bereits beim 2.12.2004 . Überflüssig zu sagen, dass ich das Thema 50 längst durch habe. Von Zeit zu Zeit sollte man sich neu erfinden, um das Leben wieder zu erfahren. Das Leben ist einfach, die Umstände sind kompliziert. Ab 50 sollte sich jeder darum bemühen, sich eine Perspektive für das Alter aufzubauen. Alterswohngemeinschaften kommen sehr in Mode. Denn die Wichtigkeit sozialer Kontakte ist gerade in den späteren Jahren unbestritten. Ich freue mich auf eine Zeit, in der ich noch etwas kann, aber nicht mehr alles muß. Ich lerne verstehen, wie meine Eltern gedacht haben mögen. Aber verstehen heißt ja nicht: akzeptieren. Deswegen werde ich mich nicht im Nest einigeln, an Ideen für den Ausgang hat es mir noch nie gemangelt.

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