Direkt zum Hauptbereich

Bildnis

Als ich den Gipfel des Berges erreiche, fühle ich mich von einer euphorischen Wärme durchströmt.
Ich sehe die Wiesen und Wälder unter mir und genieße die Aussicht von der Gipfelkuppe aus. Bald schon mahnt mich ein kühlerer Wind und lässt mich zum Rückweg aufbrechen. Unterwegs erreiche ich einen See, der die verschiedenartigsten Farben annimmt.
Am Rande des Sees steht eine schrecklich schöne Frau wie in den Boden gebohrt oder angewurzelt.  Sie wirkt verschlossen wie eine Jungfrau und gleichzeitig alt. Sie scheint mir Frieden zu versprechen. Ich laufe direkt auf sie zu, will sie zum Leben erwecken und weiß doch, dass sie mich mit nehmen wird. Meine Seele aber, die wird auf ewig am See zurück bleiben.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Platz

Ein großer Flachbau im Industriegebiet, das nennt sich hier "Lieblingsplatz" für Hunde. Nix mit familiären Anschluss oder persönlicher Betreuung wie noch zu Schönecker Zeiten. Auch für Hunde ist das Leben in Lippe härter als gewohnt. 

"... was Sie davon haben."

Als Funktionsapostel laufe ich durch die Welt, was nicht mehr warum, weshalb, was zählt. Ein Apostel ohne Verkündung eben der es liebt, einfach nur, zu leben. Was wirklich zählt, wollen andere wissen. Es ist das Geld, nicht das Gewissen. Die schwarze Null greift meinen Kragen. Funktioniert dabei ohne zu klagen. Sicher kann man Geld nicht essen, ohne zu sein, wäre vermessen.