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75

Vor 75 Jahren begann die sowjetische Offensive, die den Verlust der deutschen Ostgebiete endgültig besiegelte. Am 9.1.1945 hatte der deutsche Generalstab den Führer über die bevorstehende Offensive informiert. Adolf Hitler aber hielt das für den größten Bluff seit Dschingis Khan. Statt die Ostfront zu verstärken, hatte er die letzten Reserven in der nutzlosen Ardennenoffensive im Westen verheizt, was nur dazu führte, dass die Westalliierten Stalin baten, den für den 20. Januar geplanten Angriff vorzuverlegen. Der GröFaz versuchte auch noch ergebnislos, Budapest zu entsetzen. 
Die deutschen Landser hatten keine Chance gegen die Übermacht der roten Armee. Wer lesen will, wie verzweifelt der Kampf geführt wurde, der nutze die Seite von Klaus Klee, Von Gumbinnen bis Balga.
Auch sonst lohnt sich der Blick auf die deutsche Geschichte des letzten Jahrhunderts. Nach deren Studium wird man verstehen, warum nur die totale Niederlage Deutschlands und die globale Vernetzung uns vor weiteren rechtsextremen Experimenten schützen. 

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Ringgeist - That's the way..

Meine Blogentsorgung schreitet voran, auch dieser Beitrag "zeichnet das Selige", nein, segnet das Zeitige.  Bin nun bereits beim 2.12.2004 . Überflüssig zu sagen, dass ich das Thema 50 längst durch habe. Von Zeit zu Zeit sollte man sich neu erfinden, um das Leben wieder zu erfahren. Das Leben ist einfach, die Umstände sind kompliziert. Ab 50 sollte sich jeder darum bemühen, sich eine Perspektive für das Alter aufzubauen. Alterswohngemeinschaften kommen sehr in Mode. Denn die Wichtigkeit sozialer Kontakte ist gerade in den späteren Jahren unbestritten. Ich freue mich auf eine Zeit, in der ich noch etwas kann, aber nicht mehr alles muß. Ich lerne verstehen, wie meine Eltern gedacht haben mögen. Aber verstehen heißt ja nicht: akzeptieren. Deswegen werde ich mich nicht im Nest einigeln, an Ideen für den Ausgang hat es mir noch nie gemangelt.

Platz

Ein großer Flachbau im Industriegebiet, das nennt sich hier "Lieblingsplatz" für Hunde. Nix mit familiären Anschluss oder persönlicher Betreuung wie noch zu Schönecker Zeiten. Auch für Hunde ist das Leben in Lippe härter als gewohnt.