Mit einer Gruppe unterwegs. wir sind in einem großen alten Haus mit Holzdecken untergebracht. Eine blonde Frau gefiel mir und ich küsste sie einfach. Nachts stand ich draussen und betrachtete von unten das erleuchtete Holz durch die Fenster.
Es war Winter, überall lag hoher Schnee. Für den nächsten Tag war eine Klettertour geplant. Ich fragte, ob dafür Schwindelfreiheit erforderlich wäre, was bejaht wurde. Ich entschloss mich, meinen eigenen Weg zu erwandern. Allein war ich am nächsten Morgen unterwegs. Ein schmaler Weg führte durch hohe Schneewände. Ich glitt teilweise über den Boden und kam schnell voran. Dann wurde der Weg breiter, eine Straße lag vor mir und sie führte in eine große Stadt. Ich dachte an Hamburg, das konnte doch nicht sein. Schnell verirrte ich mich und suchte den Weg zurück.
Ein Flugzeug mit deutschen Passagieren ist abgestürzt, so weit, so schlimm. Was sich in den Medien aber derzeit abspielt, das kann man auch als Absturz bezeichnen. Ein Absturz in die scheinheilige Betroffenheit mit der immer wiederholten Frage nach dem "Warum?". Eine Frage, die sich naturgemäß am Tag des Unglücks gar nicht beantworten lässt. Warum also diese unaufhörlichen Sondersendungen ohne Inhalt mit immer neuen Experten, die irgend etwas vermuten. Vielleicht wäre angesichts eines solchen Ereignisses auch weniger mal mehr. Nur die Angehörigen der Opfer können doch überhaupt ermessen, was ihnen der Verlust bedeutet. Und man kann nur hoffen, dass sie sich nicht allzu schnell sich der Versuchung hingeben, der lauernden Presse Auskünfte zu erteilen. Eines der Statements, die kursieren, ist ja, dass nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin deutet. Ich meine, das wäre momentan die einzig plausible Erklärung. So etwas muss jemand gewollt haben. So und da habe ich mich nu...
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