Ein Haufen nackter, sehr langhaariger und sehr muskulöser, Männer lief herum. Es schien sich um eine Wohn-/Bürogemeinschaft zu handeln. Auch ein paar Frauen waren dabei. Bei einer sollte etwas repariert werden, am Bein gab es ein paar Falten zu glätten. Offensichtlich nahm hier keiner sein Alter an. Eine ältere Frau näherte sich mir. Sie war ein bisschen eingefallen. Wie sie wohl früher ausgesehen hat? Das Hinterteil, dachte ich, das ist das wichtigste. Wenn das in Ordnung wäre..
Schließlich wurde mir das ganze Treiben zu viel, es erinnerte mich an ein Krankenhaus. Ich suchte den Ausgang, fand ihn. Er wurde mir durch einen Mann versperrt, der mit einem Schlauch Wasser spritzte. Den kannte ich aus meinem Berufsleben, wo er mir oft im Weg gestanden hatte. Ich nahm also den Seitenausgang, Doch einmal um das Haus herum gelaufen, erschien mir die Gegend unbekannt. Ich fühlte mich, wie auf der anderen Seite der Stadt zu sein. Der Weg war verloren.
Ein Flugzeug mit deutschen Passagieren ist abgestürzt, so weit, so schlimm. Was sich in den Medien aber derzeit abspielt, das kann man auch als Absturz bezeichnen. Ein Absturz in die scheinheilige Betroffenheit mit der immer wiederholten Frage nach dem "Warum?". Eine Frage, die sich naturgemäß am Tag des Unglücks gar nicht beantworten lässt. Warum also diese unaufhörlichen Sondersendungen ohne Inhalt mit immer neuen Experten, die irgend etwas vermuten. Vielleicht wäre angesichts eines solchen Ereignisses auch weniger mal mehr. Nur die Angehörigen der Opfer können doch überhaupt ermessen, was ihnen der Verlust bedeutet. Und man kann nur hoffen, dass sie sich nicht allzu schnell sich der Versuchung hingeben, der lauernden Presse Auskünfte zu erteilen. Eines der Statements, die kursieren, ist ja, dass nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin deutet. Ich meine, das wäre momentan die einzig plausible Erklärung. So etwas muss jemand gewollt haben. So und da habe ich mich nu...
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