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Kein Anruf

Erst weckt mich mein Hauswart, ein wichtiges Telefonat. Ich versuche die Telefonnummer zu erkennen, bin mir aber sicher, es ist meine Mutter. Die ruft mich  wegen jedem Blöd Sinn an.
Dann fahre ich mit einer zweistöckigen Strassenbahn. Ueberall sitzen Leute und es nebelt. Der Fahrer erklärt, durch die Reibung der Räder in den Schienen entstehe Wasserdampf. Die Erklärung erscheint mir unerklärlich.
Mein Ziel ist eine über und über mit dunklem Holz vertaefelte Mensa, in der entsetzlich viele Leute entsetzlich viele Varianten von Speisen zu sich nehmen. Für die einen ein Paradies, für mich die Hölle.

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Ringgeist - That's the way..

Meine Blogentsorgung schreitet voran, auch dieser Beitrag "zeichnet das Selige", nein, segnet das Zeitige.  Bin nun bereits beim 2.12.2004 . Überflüssig zu sagen, dass ich das Thema 50 längst durch habe. Von Zeit zu Zeit sollte man sich neu erfinden, um das Leben wieder zu erfahren. Das Leben ist einfach, die Umstände sind kompliziert. Ab 50 sollte sich jeder darum bemühen, sich eine Perspektive für das Alter aufzubauen. Alterswohngemeinschaften kommen sehr in Mode. Denn die Wichtigkeit sozialer Kontakte ist gerade in den späteren Jahren unbestritten. Ich freue mich auf eine Zeit, in der ich noch etwas kann, aber nicht mehr alles muß. Ich lerne verstehen, wie meine Eltern gedacht haben mögen. Aber verstehen heißt ja nicht: akzeptieren. Deswegen werde ich mich nicht im Nest einigeln, an Ideen für den Ausgang hat es mir noch nie gemangelt.

Platz

Ein großer Flachbau im Industriegebiet, das nennt sich hier "Lieblingsplatz" für Hunde. Nix mit familiären Anschluss oder persönlicher Betreuung wie noch zu Schönecker Zeiten. Auch für Hunde ist das Leben in Lippe härter als gewohnt.