Nun haben wir es bald hinter uns, das ständige Zurückschauen auf Vergangenes und dessen Protagonisten. Vor allem die Nachrufe auf Verstorbene, mir wird ein Guido Westerwelle nicht sympathischer, nur weil er einen tragischen Krebstot gestorben ist. Und Prince bringe ich auch nicht mit attraktivem Gesang in Verbindung. Die Nachschau in den Medien ist genauso verfälscht wie persönliche Nachrufe auf nicht prominente Menschen. Ich halte davon genauso wenig wie von der Altersweisheit. Die hat sich bei mir nicht eingestellt.
In diesem Sinne wünsche ich mir ein gutes neues Jahr.
Ein Flugzeug mit deutschen Passagieren ist abgestürzt, so weit, so schlimm. Was sich in den Medien aber derzeit abspielt, das kann man auch als Absturz bezeichnen. Ein Absturz in die scheinheilige Betroffenheit mit der immer wiederholten Frage nach dem "Warum?". Eine Frage, die sich naturgemäß am Tag des Unglücks gar nicht beantworten lässt. Warum also diese unaufhörlichen Sondersendungen ohne Inhalt mit immer neuen Experten, die irgend etwas vermuten. Vielleicht wäre angesichts eines solchen Ereignisses auch weniger mal mehr. Nur die Angehörigen der Opfer können doch überhaupt ermessen, was ihnen der Verlust bedeutet. Und man kann nur hoffen, dass sie sich nicht allzu schnell sich der Versuchung hingeben, der lauernden Presse Auskünfte zu erteilen. Eines der Statements, die kursieren, ist ja, dass nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin deutet. Ich meine, das wäre momentan die einzig plausible Erklärung. So etwas muss jemand gewollt haben. So und da habe ich mich nu...
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