Neonlicht in dunklen Fluren,
ja, hier suche ich meine Spuren.
Erinnerung mich leis umweht,
die Angst ums letzte Stuendlein fleht.
Ich wollte eigentlich nicht verweilen
und schnell wieder von dannen eilen.
Doch der Therapeut, er steht davor
so eisern wie ein Gittertor.
Die Welt da draußen, sie muss warten,
erst später werde ich wieder starten.
Sie wird ganz gut ohne mich auskommen,
Drum bleibe ich davon unbenommen.
Ein Flugzeug mit deutschen Passagieren ist abgestürzt, so weit, so schlimm. Was sich in den Medien aber derzeit abspielt, das kann man auch als Absturz bezeichnen. Ein Absturz in die scheinheilige Betroffenheit mit der immer wiederholten Frage nach dem "Warum?". Eine Frage, die sich naturgemäß am Tag des Unglücks gar nicht beantworten lässt. Warum also diese unaufhörlichen Sondersendungen ohne Inhalt mit immer neuen Experten, die irgend etwas vermuten. Vielleicht wäre angesichts eines solchen Ereignisses auch weniger mal mehr. Nur die Angehörigen der Opfer können doch überhaupt ermessen, was ihnen der Verlust bedeutet. Und man kann nur hoffen, dass sie sich nicht allzu schnell sich der Versuchung hingeben, der lauernden Presse Auskünfte zu erteilen. Eines der Statements, die kursieren, ist ja, dass nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin deutet. Ich meine, das wäre momentan die einzig plausible Erklärung. So etwas muss jemand gewollt haben. So und da habe ich mich nu...
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