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Dieser Weg

Dieser Weg wird kein leichter sein, das hat Xavier Naidoo gesungen. Der Weg, den der Journalist und Verleger Fritz Gerlich ging, war gewiß kein leichter. Schrieb er doch zu einer Zeit, als die Weichen für den Untergang der Weimarer Republik gestellt wurden, konsequent gegen Hitler. In der Ausgabe vom 19. Februar 1933, also bereits nach der "Machtergreifung" (der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler) zitiert er in der von im verlegten Zeitschrift "Der Gerade Weg" den Völkischen Beobachter vom 11./12. Februar 1933. Der wiederum zitiert Hitler so: "Das deutsche Volk soll nun selbst entscheiden. Wenn dieses deutsche Volk uns in dieser Stunde verlässt, dann soll uns das nicht hindern, wir werden den Weg gehen, der nötig ist, dass Deutschland nicht verkommt."
Damit war klar, dass die folgenden Reichstagswahlen eine Farce sein würden.
Der "Machtergreifung" sollte ein demokratisches Mäntelchen verpasst werden. Die Nationalsozialisten hatten ja bereits in den Jahren zuvor ihre Taktik geändert und wollten mit den Mitteln der Demokratie an die Macht kommen, was nur durch die Schwäche und die Fehleinschätzungen der zuvor Regierenden möglich wurde.
Zwölf Jahre später war Deutschland nicht nur verkommen, sondern auch völlig zerstört.
Die Deutschen wurden aus weiten Teilen Europas vertrieben. Was etwa der Deutsche Orden im Osten Europas einst kolonisiert hatte, das war binnen weniger Jahre ausgelöscht.
Daraus sollte man lernen, schaut man sich die heutige politische Situation an.
Der nationale Sozialismus jedenfalls hat der Nation nicht gedient.

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