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Gold - XXVI

Es war erneut an Rachel, sich über diese Schreiberei zu ärgern. Was er über Israel und seine Zeit dort berichtet hatte, war ihr zu romantisiert. Das entsprach nicht dem Typen, den sie kannte.Wieso schreibt er immer über seine Befindlichkeiten und sieht nicht, was er den Leuten angetan hatte. Diese Gleichgültigkeit, mit der er alles ab tat. So oft hatte sie gedacht, dass kann er nicht machen und dann machte er es doch.  

Paul dagegen lächelte in sich hinein. Klar gab es da einen Bericht, den er aus Tagebuchaufzeichnungen zeitnah zusammen gestellt hatte Aber wen interessierte der schon, andererseits er wusste, wenn er die Wahrheit nicht ans Licht brächte, sie würde nicht ruhen  und die Spekulation sich verselbstständigen.  

Während er seine deutlich sichtbaren Rippen betrachtete, dachte er vielleicht nicht an Fertiggerichte, aber darüber nach, wie er, ohne mühsam in Kneipen herum zu stehen, an eine Frau kommen könnte.
Eine Kontaktaufnahme ohne großes Drumherum-Gerede, ohne das übliche Balzgehabe und die vertane Zeit.
Zeit, die wie im Kreis herum läuft, so wie eine V60 auf den Gleisen. 
Diese kleine Diesellok, die nur rangiert und Güter für andere schleppt. Die nicht wirklich auf große Tour geht und deren Lauf durch Schienen begrenzt ist. Sie sorgt dafür, dass die Waggons an die richtige Stelle kommen und mit der richtigen Lok fahren. Eine Lok ist eben für den Waggon sozusagen der passende Partner.

Passende Berichte dagegen konnte er sich sparen, da hilft nur die Wahrheit.
  

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