Samstag, 28. Dezember 2013

Freitag, 27. Dezember 2013

Ringgeist - MoMa

Das Z.D.F., mein und hoffentlichg auch Ihr Lieblingssender präsentiert manchmal so eine ganz interessante Mischung aus biederem Konservatismus und aus der Rolle fallendem Styles (neu deutsch), wie ein Beispiel vom 9.11.2006 zeigte.

Schaue ich mir doch im MoMa vom Z.D.F. meine Lieblingsmoderatorin an, die Stammel-Pat und was sehe ich da, guckst du, hat sie ein schwarzes, glänzendes Blüschen an und marschiert locker plaudernd durch das Studio. Was normalerweise nie passiert, dass die Moderatorinnen ganzkörpermäßig und dazu noch seitlich von hinten gezeigt werden, genau das passiert jetzt.  Den Kollegen haut’s auch ganz mächtig aus den Socken:„Du wirbelst ja ganz schön rum:“ Seitlich blitzt ein schmaler Streifen blanke Haut über den Hosen, aha, ein Body also, den die gute da trägt. Eigentlich will sie ja nur ein bisschen das umgebaute Studio zeigen. Ist ja beim Z.D.F. immer wichtig zu zeigen, was man hat, zu betonen, was man alles macht etc.
Die Wende beim Z.D.F.? Nein, später hat die Pat sich dann umgezogen, war wahrscheinlich nur das Studioführerinnen-Outfit. So schwarz wird sie wahrscheinlich so schnell nicht mehr glänzen.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Ringgeist - Alle Jahre wieder!

Alle Jahre wieder

erschallt das Lied der Lieder:

Gürtel enger schnallen bitte unten,

die Kosten drohen, Erlöse sind verschwunden!

Und wo sie es noch nicht sind, verschwinden sie geschwind.

So lasst die

Melodie erklingen von knappen und knappsten Dingen.

Doch bedenkt’, es gilt dabei, sie ist für unten, die Schalmei.

Damit es oben

besser geht, der Leierkastenmann die Leier dreht.

Gern hören wir dieses Lied, zeigt es uns doch den Unterschied.

Denn unten herrscht der Glauben und oben die Gewissheit süßer Trauben.

Montag, 23. Dezember 2013

Ringgeist - Eine Sekunde

Ja, auch mal wieder so ein Beitrag wie der vom 1.11.2006, der nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Der durchschnittliche Deutsche ist ein bisschen zu dick, bewegt sich zu wenig und hat irgendwann in der Regel eine Herz-/Kreislauferkrankung. So geht es durch die Presse.
Das allein ist nur die halbe Wahrheit. Er fürchtet sich nämlich auch vor BSE und dem Waldsterben. Das große Ozonloch macht ihm eine Heidenangst. Er moralisiert über den Feinstaub und weigert sich das Rauchen in öffentlichen Gebäuden sein zu lassen. An der Nahrung spart er, er gibt das Geld lieber für teure Autos aus und feiert. Solange die Erderwärmung das noch zulässt, fährt er gern schnell. Er hasst den Stau und steht gern drin.
Er mag keine Experimente und die Angst ist seine Lust. Die Polizei in Kassel hat jetzt ein Faltblatt herausgegeben, in dem die letzte Sekunde vor dem Unfalltod beschrieben wird (beim Aufprall mit Tempo 80 und vermutlich unangeschnallt und ohne Airbag). Der Deutsche mag es plakativ, aber begreift die Aussagen nur als Parole. Was soll er auch machen, er hat keine Zeit, auch am Sonntag nicht und er baut rasbare Straßen, die er benutzen will.
Das kommt Ihnen übertrieben vor?
Es gibt ja auch Ausländer, die Schuhe auf der Fußmatte vor der Wohnungstür unhygienisch finden.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Ringgeist - Schlagzeilen

Berichte über Kindesmisshandlungen sind immer mal wieder mehr oder weniger Thema in den Medien. Das ändert nichts daran, dass es mich immer wieder berührt, so wie am 18.10.2006, wenn die Meldungen darüber ins Wohnzimmer flimmern. Ich sah eine enge Verbindung zwischen den Taten und dem Wert, dem die Gesellschaft einem Menschen zu gesteht und vor allem wie viel sie investiert, um schutzlose Menschen zu schützen.

In was für einer Welt leben wir eigentlich? Die Schlagzeilen über Kindesmisshandlungen reißen nicht ab. Und das Wort "Schlag" findet eine grausame Berechtigung. Kinder werden geschlagen oder verhungern, werden weg geworfen oder in den Kühlschrank gelegt. Unser Staatswesen spart am Menschen und nicht am Material. Der Mensch ist weniger als die Ware, die er weg wirft. Man sollte sich nicht wundern, wenn das Vakuum der Wertlosigkeit schon bald von Scharlachtanen der Macht ausgenutzt wird. Wozu denkt man darüber nach, wenn man selbst ständig auf der Kippe steht?
Es herrscht Armut in unseren Köpfen und nicht nur Ebbe in den Kassen.

Samstag, 21. Dezember 2013

I am

into things, working it out, leaving no doubt and keeping me away form where I wanna be.
Busy using my local devices I am not sure of paying prices.
Listening to words and what they say, seeing the prayers sailing away.
No mind for the presence, the future won't wait.

Freitag, 20. Dezember 2013

Ringgeist - Deutschland wird kinderfreundlich!

Staunend lese ich, worüber ich mich früher aufgeregt habe. Am 4.10.2006 war es mal wieder eine Fernsehsendung, in der sich einige Protagonisten wider einmal sehr pauschal zu Fragen der ureigensten individuellen Lebensplanung äußerten. Mehr noch als heute wurde auch an der Wiederaufbau-Legende gestrickt. Wollte man sich heute über derartige Sendungen noch echauffieren, so würde man seines Lebens nicht mehr froh. Die allgemeine Konsumhaltung, und auch meine, hat sich eben geändert.

Eine sehr vergnügliche Runde gab es letztens in der NDR Talk Show zu beobachten.
Man diskutierte entspannt über das Thema „Kinderkriegen“. Vor allem Professor „Generalissimus“ Bodo Kirchhof setzt ja eindeutig auf die Wachstumskarte. Woher das Wirtschaftswachstum kommen soll, erläutert er freilich nicht.
Dann hatten wir da noch Ursula Monn, Schauspielerin ihres Zeichens, die gern Ratschläge erteilt nach eigenem Bekennen. Was man allerdings zum Thema zu hören bekam, war für das deutsche Fernsehen schon interessant. Die Frauen kommen heutzutage zu spät ihre Kinder, überlegen zulange und suchen den idealen Partner, den es sowieso nicht gibt. Früher hätte sich das keiner gefragt, ob er Kinder in die Welt setzen soll. Professor Kirchhof brachte hier das Beispiel seiner Eltern, die 1943 nicht nach dem Risiko fragten. Damit wurden die Einwände wegen der finanziellen Unsicherheit gleich beiseite gewischt. Frischwärts ging es in dieser Runde zu und erstaunlich. Die versammelte Runde nahm an, was geboten wurde, lediglich der Kabarettist Kreißler wagte sich zu sagen, dass er die Werbung heutzutage wegen ihrer Inhalte furchtbar und gefährlich fände.
Es ist schon erstaunlich, wie Prominente jedweder Couleur den Bezug zur realen Welt verlieren. Es ist zwar schön, dass man heutzutage mit Talkgästen freundlich umgeht und sie nicht fertig macht wie früher zu Zeiten Herrn Schneiders. Aber ein Brandauer täte hier gut, um diesen verlogenen Positivismus zu entlarven.
Früher wurden Kinder geboren, weil es einfach passierte, die Verhütung war kein Thema.
Allgemein jedoch bekamen die Frauen ihre Kinder nicht so früh, es war durchaus so, dass Frauen vor dem Krieg die Kinder in den Dreißigern bekamen. Erst die 68er demonstrierten, dass es auch früher geht. Und noch ein Märchen sei erwähnt: die im Gegensatz zu heutigen Generationen so aufbauwilligen Alten. Mussten sie nicht aufbauen, weil sie vorher „Heil Hitler“ gerufen hatten? Diese unerträgliche Selbstbeweihräucherung der Älteren sollte mal durchleuchtet werden. Wer, außer den Islamisten kommt denn dazu, Scheich Nasrallah im Libanon als Wohltäter zu bezeichnen. Hat er nicht die Zerstörung des Landes vorher in Kauf genommen?
Ganz offensichtlich ist die Qualität der Argumente heutzutage den Moderatoren keine Nachfrage mehr wert. Die Qualität einer Existenz interessiert ja auch nicht mehr, nur noch die Quantität. Wir haben zum Glück heute „noch“ die Zeit und die Möglichkeit nach Lebensqualität und Sinn zu fragen.
Wenn das keine Rolle mehr spielt, dann könnte man die Frauen dazu verpflichten, bis zu einem gewissen Alter eine bestimmte Anzahl Kinder von egal wem zu kriegen  Für die Männer gilt dann der Zeugungszwang. Das Wort „Mutterkreuz“ erhält so endlich eine neue Bedeutung. Die großen Pauschalierer hatten wir schon.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Little Helper

Es ist dunkel, ich sehe Figuren. Wie kleine Äffchen klettern sie herum, springen mir ins Gesicht. Sooft ich sie beiseite wische oder mit einem Faustschlag mir dem Weg frei mache, den weißen Totenköpfchen entkomme ich nicht. Sobald ich konzentriert daran denke, materialisieren sie sich direkt vor meiner Nase. Nehmen Gestalt und Bewegung an, scheinen nichts anderes im Sinn zu haben, als mich zu ärgern.
Ich muss entspannen, denn nach jedem gewonnenen Level kommt ein neuer. Daran habe ich nicht gedacht,
es ist wieder dunkel und mein Arm schmerzt.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Ringgeist - Für Denselbigen

Am 28.9.2006 verspürte ich den Drang, mich mit dem zu beschäftigen, was viele offensichtlich für sehr Veröffentlichungswert halten:  das Hinterteil. Aus den Anfangszeiten der digitalen Fotoarchive stammt sicher das seltsamen Zensurgebahren des nun schon nicht mehr existierenden Onlineproviders Arcor.
Es zeigt aber auch die ganze Problematik des an sich offenen Internet.

Die Form eines menschlichen Hinterteils, egal welchen Geschlechts, dürfte nun bekannt sein. Trotzdem ist es ein alt bekanntes und immer wieder beliebtes Motiv, zu sehen u.a. auch in den Fotoalben vieler
Internetnutzer.
Bei Arcor gibt es dazu noch die Gelegenheit, in einem Fotografenprofil  sinnige Texte zu verfassen, die etwa so originell sind wie: „Frauen und Paare dürfen gern schreiben, Männer zwecklos.“  oder „Habe schon ein Prachtstück zuhause“ oder „Nette Sie oder Paar gesucht“.
Die sind also die Legenden zu kleinen Amateurmeisterwerke oder Abgekupfertem aus dem Netz.
Eine kleine Kontaktbörse für zu kurz gekommene Männer, dagegen hat Arcor nichts.
Man sollte sich allerdings nicht des Stilmittels der Ironie bedienen und etwas nur auf den ersten Blick wirklich Blödes (Ironie!) in sein Fotografenprofil schreiben. Oder es bei den Fotos bei Andeutungen belassen.
Dann reagiert der Zensor im Namen der aufgeregten Kundschaft und sperrt entweder den ganzen Account oder die Funktionalität des Fotoalbums ohne Nachricht und ohne Angabe von Gründen.
Wenn man schon den Usern Gelegenheit gibt, zu präsentieren, was sie meinen, präsentieren zu müssen, dann sollte man konsequent nur dann einschreiten, wenn gegen zuvor klar definierte Regeln verstoßen wird.
Wenn eben mehr gezeigt wird als an jedem Freibad zu sehen ist oder Texte in die Verbalpornographie abgleiten. So wie jetzt praktiziert, ist das Angebot von Arcor nicht seriös, sondern für den Arsch.

Montag, 16. Dezember 2013

Ein Tag

Der Tag neigt sich dem Ende entgegen. Ich öffne die Tür zum Friedhof und gehe wie immer zu demselben Grab. Auf vielen Grabstätten brennen Grablichter. Die Abenddämmerung wird bald vorbei sein.
Es ist ruhig und ich bin der einzige Besucher. Zwei neue Gräber werden bald entstehen. Die Stellen sind bereits durch Styroporplatten mit aufgelegten Steinen gekennzeichnet.
Gestorben wird auch kurz vor Weihnachten.
Ich schließe die Laterne, nachdem ich mein Licht angezündet habe. Einen Moment noch begleitet mich die friedliche Abendstimmung zum Tor. So schlimm, denke ich mir, kann das alles gar nicht sein.
Meine Eltern hätten es nicht gewollt.  

Montag, 9. Dezember 2013

Ringgeist - Murphy? Gesetze

Oft genug habe ich mir Gedanken wie diese vom 4.9.2006 gemacht, weil ich immer meinte, Zusammenhänge erkennen zu müssen. Es gibt aber oft gar keine.

Der Grundtenor in diesen Geboten scheint mir teilweise überspitzt und auch zu pauschal.
Klar, gewisse Dinge scheinen nach unserer Erkenntnis so zu sein.
Geht man z.b. an einer Menschenansammlung vorbei kann man sicher sein, dass sich die Gruppe auflöst, wenn man sie passiert und dir unweigerlich Leute in den Weg laufen.
Hast du es eilig, fragt man dich nach dem Weg.
Hast du viel Zeit, wollen selbst die Marketingleute auf der Einkaufsstraße nichts von einem wissen.
Hast du keine Termine, wird auch nichts passieren.
Hast du einen Termin, so werden alle anderen auch darauf fallen.
Dinge haben nun mal kein Eigenleben, sie tun, was wir von ihnen wollen, nur manchmal wissen wir nicht, was wir wollen.
Das sind alles große Zufälle.
Aber bei Menschen gibt es sicher andere Motive. Kann Frau/Mann sich darauf verlassen?
So sitzen z.b. große Menschen gern neben oder gegenüber großen Menschen im Zug.
Heißt das, dass die Kleinen Angst haben?
Frauen sitzen lieber mit Frauen zusammen.
Mögen Frauen Männer nicht?
Nähern wir uns einer größeren Klarheit.
Wenn man beim Einparken mit seinem Auto etwas mehr Abstand zum Nachbarn rechts lässt, wird man links stärker eingekeilt.
Steht man mit seinem Fahrzeug hinter einem anderen mit etwas großzügig bemessenen Abstand, wird der Hintermann dichter auffahren.
Die Menschen sind auf Ausgleich bedacht, ohne Zweifel. Es gibt also Werte im Leben und Wertigkeiten, auf die immer gern wieder hingewiesen wird.
Es gibt wortlose Zeichen, die man wahrnehmen sollte. Nehmen wir den Beruf:
Wenn du deine Wasserkiste selbst ins Büro trägst
oder den Stuhl kaputt ist und bleibt, obwohl du das schon monatelang reklamiert hast
oder dein Anruf bei der Hotline ohne erkennbare Resonanz bleibt,
du selbst kaum Anrufe erhältst
oder du bei Sitzungen nicht dabei bist,
wenn dann noch die abgefallenen Blätter deiner Büropflanze auf dem Boden liegen bleiben und die Putzfrau nur errötet, wenn du mit ihr sprichst,
dann ist doch alles klar: du hast deine Ruhe!
Auch wenn dein Chef dich zum Umtrunk einlädt und dir Orangensaft ins Glas gießt, weil er keinen Sekt mehr hat, obwohl du nicht zu spät gekommen bist.
Das ist kein Anlass zum Grübeln. Er möchte, dass du gesund bist.

Also, es gibt keinen Grund, an rätselhafte Verstrickungen zu glauben, außer das sie so oder so immer wieder gesetzmäßig ablaufen. Ich habe den Status meiner größten Unfähigkeit noch nicht erreicht, ich habe nicht genug daran gearbeitet.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Ringgeist - Zu Berge

Bereits zu Beginn ihrer Amtszeit hatte unsere Kanzlerin ihr Füllhorn an Geistesblitzen über uns ausgeschüttet und am 28.8.2006 inspirierte mich das sehr.

Unsere Kanzlerin meint, dass das Wandern in den Bergen für die Belüftung von verschiedenen Gehirnformationen ganz nützlich sei. Was für eine schöne Assoziation: ein  Gehirn enthält manchmal Informationen, es verarbeitet sie geradezu. Da können schon mal Ideen entstehen. Die steinernen Bergmonumente einer uralten Erdkrustenverschiebung werden plötzlich lebendig und verwandeln sich in die Klumpen unseres Gehirns. Ein Schöpfungsakt sonder gleichen, der natürlich bei manchen von uns länger dauert.
Aber wo die tiefe Erkenntnis innewohnt, nämlich bei unserer Angie (sie ist jetzt Bundeskanzlerin und der Mantel der Geschichte umwabert sie zuweilen schon), da darf Mann schon etwas Großartiges erwarten. Einstweilen bin ich mir der Dauer des Evolutionsprozesses, den unsere Kanzlerin so mutig anstößt, bewusst und bin einfach froh, dass bei uns in Deutschland Bomben noch nicht explodieren wie anderswo und dass wir auch noch tierlieb sind und unsere Tauben schützen. Ich freue mich einfach, dass ich in der nächsten Eigentümerversammlung einen neuen Verwaltungsbeirat für unsere Wohnanlage wählen darf und demnächst in den Bergen wandern werde. Dann kann man auch von mir wieder Großartiges erwarten.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Mein Dao

In einer Zeit, in der Einer den Anderen ansieht und sich fragt, ob es sein kann, dass bald schon wieder Weihnachten ist (verbunden mit der Frage nach dem Sinn oder geht das jetzt schon wieder los?), habe ich den richtigen Weg gefunden.
Meinen Dao sozusagen. Da Dao ja eigentlich Alles ist, gehe ich hier ein bisschen zu weit mit meinem individuellen Anspruch. Aber sei es drum, der Mensch soll in nichts eingreifen, er soll den Wandel geschehen lassen, aus dem alles hervor geht.
So werde ich also die Berieselung mit Weihnachtsmusik aus allen möglichen Lärmquellen als mystischen Weg auffassen, wohl wissend, dass der Spuk schneller vorbei ist als gedacht. Auch kann man unangenehme Zeitgenossen auf diese Art und Weise ganz einfach ausblenden. Und das Weihnachtsgebäck wird schon sehen, was es davon hat, wenn es in meinen Körper einzudringen versucht. Nichts.
Im Daoismus geht es schließlich darum, zum Ursprung zurückzukehren. Und am Anfang von Allem, da war doch alles noch in Ordnung, oder?

Dienstag, 3. Dezember 2013

Ringgeist - Hallo Nation

Bis zum heutigen Tage kann man eine merkwürdige Zweitverwertung von Protagonisten der privaten Sender
in "Ihrem" Programm. War da nicht eine gewisse Cindy sogar im Premiumformat des Z.D.F. zu sehen.
Die Anfänge nun sah ich schon am 15.8.2006 kommen.

Mögen die Moslems unsere ungläubige Kultur beklagen oder die Neonazis darauf warten, dass es endlich los geht.
Es gibt sie noch: die Laune im Land der Feierweltmeister. Ja, in Deutschland wird viel gefeiert, vor allem im Sommer und der nächste Anlass für unsere Fahne kommt bestimmt
Und mit programmatischen Aussagen sparen wir auch nicht: Ein Sender ist hier eine besondere Plattform für alle, die was zu sagen haben.
Es ist „Ihr Programm“.
„Hallo Nation, ich hab’ was zu sagen,
bewegt eure Hüften und stellt keine Fragen.“
Ein netter Reim, so vorgetragen von dem genialen Daniel Küblböck.
Na und in welcher Sendung wird er bejubelt: im Fernsehgarten, dieser Sendung mit lebendigen Gartenzwergen und einem Original Ostgestrüpp (oder war es Kiwi?). Frohsinnsquassel trifft jedenfalls talentfreien Superstar.
Schon dessen Name ist Programm. Kübeln bis der Arzt kommt oder ein bisschen böcken. Hört sich viel besser an als bocken. Oder wurde der Bock zum Sänger gemacht?
Es gibt ja noch andere, deren Namen Programm ist: Ben Wettervogel zum Beispiel.
Der gnadenlose Wetterkartenplauderer im schicken Glanzanzug mit T-Shirt aus der Hose und über dem Bauch. Ja der mit der steifen Hand.
Und während Deutschland so vor sich hin schwächelt, droht von draußen und drinnen viel Ungemach: das Wetter wird schlecht.